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2. Etappe von Harburg nach Fendels im Kaunertal

Gut geschlafen, gut gefrühstückt ging es wieder auf Tour. Geplant waren rund 300 km mit Endstation in den “richtigen” Bergen. Bei mir machte sich wieder ein mulmiges Gefühl breit, ob wir als Team funktionieren und ich die Fuhre auch beherrsche, wenn es steil wird und die Kehren immer enger werden. Mit dem Blick auf der ersten Alpengipfel übernahm aber die Vorfreude auf das, was kommt, meine Stimmung.

Obwohl, oder vielleicht weil ich letztes Jahr das Hahntennjoch gefahren bin, nutzten wir die Gelegenheit, den ersten Alpenpass zu fahren. Es war eine gute Gelegenheit, sich auf das vorzubereiten, was die nächsten Tage auf uns zukommen sollte.

Auch die Aussichtsplattform “Gacher Blick” wurde zufälligerweise wieder angesteuert. Dieses Jahr nur alles von der anderen Richtung.

Nach diesen ersten, begeisternden Fahr- und Landschaftseindrücken kamen wir in Fendels, oben auf dem Berg an. Die Anfahrt der Pension stellte tatsächlich die größte fahrerische Herausforderung des Tages dar. Dass das Wetter sehr wechselhaft war und wir die Regenhaut mehrfach drüberziehen musste, tat dem tollen Reisetag keinen Abbruch.

In der Pension Burgschroffen wurden wir sehr herzlich begrüßt. Nach zwei Schnapserln konnten wir uns aus den Motorradsachen schälen. Leider fiel das Abendessen im Ort eher wenig landestypisch aus. Da am Dienstag Ruhetag war, mussten wir uns am Buffett eines Sporthotels einklinken. Leider hatte das Essen eher Mensaqualität. Satt sind wir aber geworden.

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