Zum MZ-Artikel und den Verunsicherungen in Lützen

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Liebe Freunde, auch wenn dieser Artikel suggeriert, es wäre angeraten, mit Kompromissen oder Versprechungen um die „heimatlose“ Wählerschaft zu buhlen, möchte ich trotzdem bei meinen, vor der Wahl formulierten Zielen bleiben. Auch wenn der Wind im Wahlkampf für mich etwas rauher geworden ist, bleibe ich dabei – es kommt nur eine Politik infrage, die ein gleichberechtigtes Miteinander aller Ortschaften garantiert.

Zu speziellen Fragen möchte ich noch einmal Stellung beziehen. Diese sind schon mehrfach beantwortet oder gar eindeutig auf meinem Flyer beschrieben, aber es treten leider trotzdem Verunsicherungen in der Bevölkerung auf.

  • Wie entwickeln wir unser kulturelles Angebot in der Stadt? Herr Färber formulierte es in der Vorstellungsrunde sehr treffend – so, dass wir uns dies leisten können. Konkret möchte ich zusammen mit unserer Museumsleiterin Frau Rosenbaum dem Schul- und Kulturausschuss ein Konzept vorlegen, welches langfristig finanzierbar ist und welches die kulturellen Einrichtungen und Traditionen aller Ortschaften umfasst. Der Ausschuss wird mit dieser Vorlage in der Lage sein, die Mittel so zu verteilen, dass wir maximalen Effekt für unser kulturelles Leben erzielen.
  • Wie geht es mit der Freien Gesamtschule weiter? Schon im Vorfeld der Wahl habe ich mir vom Vorsitzenden des „Campus Lützen e.V.“ die Entwicklung der Schule und die damit verbundenen räumlichen Probleme darlegen lassen. Herr Mende hatte schon vor der Wahl meine Zusage, dass wir, für den Fall meiner Wahl, gemeinsam eine Lösung suchen und mit Sicherheit auch finden werden. Die Umstände des Artikels, der damals vor 5 Jahren für Furore sorgte, waren zumindest für Herrn Mende nachvollziehbar und sind heute keine Thema mehr.
  • Warum eine Bürgerbefragung zum Besucherzentrum zwischen Wahl und Stichwahl? Weil in der Sitzung am 25.9.17 die ersten Vergaben für Fachplaner auf der Tagesordnung standen. Der Stadtrat hätte die Möglichkeit gehabt, diese Beschlüsse aus wichtigem Grund zu vertagen. Übrigens habe ich nicht vor, für jede Entscheidung eine Bürgerentscheidung zu initiieren, aber dieses Millionenobjekt ist eine „wichtige Entscheidung“, für die die Kommunalverfassung dies ausdrücklich zulässt. Übrigens sprachen sich alle Kandidaten für mehr Bürgerbeteiligung aus.

Sollte zu weiteren Punkten noch Erklärungsbedarf bestehen, stehe ich für Fragen gern zur Verfügung. Dies werden viele Bürger bestätigen, denen ich ihre Fragen schriftlich per Mail beantwortet habe.

2 Gedanken zu „Zum MZ-Artikel und den Verunsicherungen in Lützen

    1. Hallo Herr Steinke, darüber würde in der nächsten oder einer der nächsten Stadtratssitzungen entschieden. Ich fürchte, der Antrag wird abgelehnt, da obwohl wir um Bürgerbefragung gebeten haben, freiweg Planungsleistungen vergeben wurden. Unsere Fraktion war schockiert.

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